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Asthma

Was ist Asthma?
Durch Hippokrates wird im 5. Jahrhundert v. Chr. erstmals Asthma als krankhaft erschwerte schnelle Atmung beschrieben. Dies wurde auf vermehrten Schleim in den Atemwegen zurückgeführt, der dort die Lichtungen verstopft.
Heute definiert man Asthma bronchiale als „variable und reversible Atemwegsobstruktion (Verengung) infolge von Entzündung und Hyperreaktivität der Atemwege“.

Welche Beschwerden werden geklagt?
Typische Symptome sind Husten und anfallsartige Atemnot, insbesondere nachts und am frühen Morgen sowie Giemen (hörbare Atemgeräusche) und glasig zähes Sputum.

Welche Ursachen liegen zugrunde?
Untersucht man die Bronchialschleimhaut unter dem Mikroskop lassen sich typische Entzündungszellen nachweisen. Allergische (spezifische) und nicht-allergische (unspezifische) Reize rufen diesen Entzündungsprozess hervor. Es entsteht eine Überempfindlichkeit. Die Verengung der Atemwege erfolgt durch Schwellung der Schleimhaut, Verkrampfung der Schleimhautmuskulatur sowie insgesamt vermehrter Schleimbildung.

Gibt es verschiedene Asthma-Formen?
Prinzipiell unterscheidet man drei verschiedene Asthmaformen, die aber alle die Überempfindlichkeit des Bronchialsystems als gemeinsame Grundlage haben:

Allergisches Asthma
ausgelöst durch ein einziges Allergen oder mehrere verschiedene Allergene.
Das allergische Asthma tritt am häufigsten bei Kindern und Jugendlichen oder im jüngeren Erwachsenenalter auf.

Nicht allergisches Asthma
häufig durch einen Bronchialinfekt ausgelöst, der die Überempfindlichkeit der Bronchien nach sich zieht. Die Verengung der Atemwege tritt dann auch ohne Infekt auf.

Mischform (häufigste Form)
aus allergischem und nichtallergischem Asthma

Anstrengungs- oder Belastungsasthma
besonders im Kindesalter bedeutsam. Auslösung anfallsartiger Atemnotbeschwerden durch körperliche Belastung.

Welche Auslöser sind bekannt?
Eine Vielzahl von Auslösern kann bei Asthmatikern eine akute Verengung der Bronchien und Atemnot auslösen
Substanzen, die wir einatmen(z.B. Allergene: Pflanzenpollen, Schimmelsporen, Tierhaare oder -Hautschuppen, Zigarettenrauch, Hausstaub und andere Stäube, Farben, Sprays)
Medikamente (z.B. bestimmte Blutdruckmittel, Schmerzmittel)
Nahrungsmittel eher selten lösen Nahrungsmittel selbst eine allergische Reaktion aus (z.B. Milchprodukte und Eier) Häufiger besteht eine Allergie gegen darin enthaltene Konservierungsstoffe z.B. in Trockenobst, Konserven, Pulvern und Cremes)
Körperliche Belastungen Durch schnelleres Atmen und dadurch entstehende Temperaturdifferenzen insbesondere bei kalter Luft.
Seelische Belastungen psychischer Anspannung, wie z.B. Stress, Ärger und Hetze, aber auch Angst und Unruhe rufen eine Verengung der Atemwege hervor.
Sonstiges Kälte- und Wärmereize (s.o.), Feuchtigkeit, Infekte.

Was passiert bei einem Asthmaanfall?
Nach Kontakt mit allergischen oder nicht allergischen Reizen entzündet sich die Schleimhaut der Bronchien. Sie schwillt an und produziert in großen Mengen einen zähflüssigen Schleim, der sich festsetzt. Zusätzlich verkrampfen sich die Muskeln der Bronchien. Dadurch verengen sich die Atemwege. Die Atmung, vor allem die Ausatmung wird erschwert. Die Luft kann aus der Lunge schlechter ausgeatmet werde, so dass nach und nach weniger Luft (und somit auch Sauerstoff) eingeatmet werden. Es entsteht eine akute Atemnot.
Jeder Asthmaanfall kann zu einem schweren Sauerstoffmangel führen, der insbesondere bei geschwächten Personen lebensbedrohend sein kann.

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